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Bildhauerei - transmedialer Raum

Im Bereich Bildhauerei - transmedialer Raum steht der erweiterte Skulpturbegriff im Mittelpunkt des Studiums. Dazu zählen Objekte und Rauminstallationen aus klassischen Materialien wie Metall, Holz oder Gips, aber auch Arbeiten im öffentlichen Raum, sowie die Arbeit mit Klang oder Licht und die Einbeziehung neuer Medien in den dreidimensionalen Entwurfsprozess. 
Die Vermittlung der künstlerischen Techniken basiert jedoch nicht auf einer wertfreien Beschäftigung mit Form und Material an sich, sondern bezieht deren ökonomische, ideologische und kommunikative Implikationen mit ein. 
 
Wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Entwicklung eines individuellen künstlerischen Statements und der Erwerb intellektueller, sozialer und organisatorischer Fähigkeiten, um künstlerische Projekte eigenständig zur Realisierung zu bringen.  
Ein jährlicher Themenschwerpunkt unter Einbeziehung internationaler Gastlehrender - KünstlerInnen, KritikerInnen, KuratorInnen, WissenschaftlerInnen oder GaleristInnen - unterstützt die Studierenden bei der Konzeptualisierung ihrer Arbeiten und vermittelt ihnen Einblicke und Kontakte in die verschiedenen kulturellen Kontexte, in welche die künstlerische Praxis heute eingebettet ist. 
 
Die während des Studienjahres entwickelten Themenfelder und Kunstwerke werden in Form von Präsentationen und Ausstellungen abgeschlossen.

SEMESTERTHEMA: Not Yet Titled

Die Abteilung Bildhauerei – transmedialer Raum legt im Studienjahr 2014/15 den Fokus auf die Vertiefung von selbstgewählten Schwerpunkten innerhalb der künstlerischen Praxis jedes einzelnen Studierenden.

Das am 26. November zum zweiten Mal stattfindende, internationle Symposium Sculpture Unlimited beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema Materialität im Zeitalter der Immaterialität. Bereits am Semesterbeginn werden diverse Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, gemeinsam erarbeitet und können als Ausgangs- und Wissenspool für die Entwicklung der eigenen bildhauerischen Arbeit dienen:
Wie wirken sich philosophische Entwicklungen wie „New Materialism“ und „Objet-Oriented Ontology“ auf unser Verständnis vom Kunstobjekt aus? Wie wird das digital manufacturing unser Verständnis von Massenprodukt und Spezialanfertigung verändern? Hat die so genannte Post-Internet-Art eine Zukunft, und wenn ja welche? Wie verhält sich das Internet der Dinge zur Kunst der Dinge?
Weiters finden Präsentationen der Studierenden zum Entwicklungsstand ihrer Arbeiten statt. Zusätzlich stehen vertiefende Einzeltermine mit Eva Grubinger zur Verfügung. Das Wintersemester wird mit Präsentationen zusammenhängender Werkgruppen der Studierenden abgeschlossen.

Im Sommersemester  findet wieder eine Werkstattwoche statt. Ziel ist eine gemeinsame, materialspezifische Reflexion, in der inhaltlich wie auch praktisch entsprechende Materialeigenschaften ausgelotet und umgesetzt werden, sowie Bearbeitungsmethode und Thema ineinandergreifen. Ausserdem wird eine Studienreise nach Peking angeboten.

© J. Goldgruber
© Christian Öhlinger
© Sarah Decristoforo
© Miguel Gonzalez
© Maren Hirt

Leitung und Kontakt
Univ.Prof.Dipl.Des.Eva Grubinger
www.evagrubinger.com

Kunstuniversität Linz
Abteilung für Bildhauerei -
transmedialer Raum
Kollegiumgasse 2
4010 Linz | Austria

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